AsF Fahrradbörse 2006
Zum vierten Mal organisierten die AsF Frauen mit Andrea Bertelshofer an der Spitze in der Mehrzweckhalle eine große Fahrradbörse. Um die Anmeldungen hatte sich in erster Linie Renate Krüger gekümmert. Am Sonntag standen 50 Damen- und Herrenräder, Kinderräder, Mountainbikes, sowie ein umfangreiches Angebot an Inlinern, Dreirädern, Bobbycars, Auto-Dachträger für Fahrräder, Helme und Fahrradkleidung in der Mehrzweckhalle bereit. Schon lange vor Öffnung der Halle hatte sich vor dem Eingang eine lange Schlange „Kaufwilliger“ gebildet und dann musste man schnell sein um auch ein Schnäppchen zu ergattern. Die Halle wurde um 14.30 Uhr regelrecht gestürmt und in wenigen Minuten hatte jeder sein Lieblingsrad gefunden und hielt es fest, damit es niemand mehr abspenstig machen konnte. Nach nur einer halben Stunde hatten bereits zwei Drittel der angeboten Räder neue Besitzer gefunden. Die Räder wurden dann noch fachmännisch begutachtet. Einige drehten in der Mehrzweckhalle eine Runde und testeten Fahrgefühl und die Funktion der Bremsen. Väter mit Maßband sorgten dafür, dass der Nachwuchs auch ein Rad in der richtigen Größe bekam.
Die Preise lagen so zwischen 15 Euro für ältere Räder bis knapp 150 Euro für fast neue Bikes.
So eine Fahrradbörse erfüllt zwei Funktionen. Wer sein altes Rad günstig verkaufen kann, kurbelt das Geschäft der Fahrradgeschäfte an, weil er sich dann vielleicht einen neuen fahrbaren Untersatz zulegt und finanzschwächere Familien können preisgünstig die Familienmitglieder mit gut erhaltenen Bikes ausrüsten. Die SPD-Damen boten auch Kuchen und Torten zum Kaffee an, viele Börsenbesucher nahmen Gebäck mit nach Hause. Zehn Prozent des Verkaufserlöses erhielten die SPD-Damen für ihre Mühe bei der Organisation der Börse.
Quelle: Der Neue Tag






