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Pressebericht von Dr. Manfred Klier

Die SPD-Fraktion im Mantler Marktgemeinderat befasste sich auf ihrer letzten Sitzung ausführlich mit den Aussagen der kürzlich stattgefundenen CSU-Klausurtagung.

„Die CSU rede vor dem Hintergrund der Kommunalwahl 2008 bereits viele Themen schön“, so Fraktionssprecher Dr. Manfred Klier. So könne auch nur die CSU die Entwicklung der Schule als Erfolg bezeichnen. Tatsache ist ja wohl, dass die Teilhauptschule verloren sei, die Konrektorenstelle gestrichen wurde, die Hauptschullehrer der Schule Weiherhammer zugeschlagen wurden und ab dem neuen Schuljahr 6 (!) von 14 Klassenräume leer stehen werden. Der Neubau der Schulturnhalle und die neue Bibliothek wiegen diesen Riesenverlust leider nicht auf, so Klier. Wäre das von der SPD mitgetragene Volksbegehren zur Beibehaltung der vierklassigen Realschule erfolgreich gewesen, gäbe es die Teilhauptschule Mantel immer noch, so Marktgemeinderätin Zwerenz. Leider unterstützte die Mantler CSU, trotz berechtigten Warnungen der SPD, damals die Einführung der sechsklassigen Realschule, die zur Zerschlagung der Teilhauptschulen in Bayern führte.

Äußerst empört reagierten die Markträte der SPD auf die Aussage im Pressebericht zur Klausurtagung, das Baugebiet Winteräcker sei trotz des Widerstands der Opposition ausgewiesen und erschlossen worden. Die SPD-Fraktion, so Marktrat Hermann Staufer, habe die Entwicklung des Baugebiets immer unterstützt. Die CSU, so Fraktionssprecher Klier, solle hier zur Wahrheit zurückkehren. Verleumdungen sollten nicht Gegenstand im Wahlkampf werden, man sollte sauber und fair miteinander umgehen, dies könnten die Mantler Bürger wohl erwarten.

Insgesamt habe Mantel noch viel zu tun. So müssten die jetzigen Millionendefizite im Bereich des Baugebiets Winteräcker und in Zusammenhang mit Steinfels erheblich vermindert werden, um der Marktgemeinde wieder Spielraum für Investitionen zu geben und um nicht letztendlich die Bürger über Gebührenerhöhungen an der Schuldenfalle „bluten zu lassen““. Wichtig sei auch arbeitsplatzschaffende Betriebe im neuen Gewerbegebiet anzusiedeln. Was andere Orte schaffen, so Fraktionssprecher Klier, müsste in Mantel ebenfalls möglich sein! Dass zwei CSU-Mitglieder in den Genuss von Gewerbegrundstücken kommen, ohne Arbeitsplätze zu schaffen, hinterlasse in der Mantler Bevölkerung einen bitteren Beigeschmack – hier werden absolute Mehrheiten schonungslos ausgenützt! Jedoch habe, so Marktgemeinderätin Ingrid Zwerenz der Bürger 2008 Gelegenheit diesen Zustand zu ändern und die CSU wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zuholen.