Stadtführung Weiden
Die ASF-Damen aus Mantel um Gertraud Ucles besichtigten die Sehenswürdigkeiten der Altstadt Weiden. Den Louvre in Paris kennt man bestens, doch in der näheren Umgebung in der Heimat hat man so manche kulturelle Lücken, die Frau Winter humorvoll zu schließen versuchte. Natürlich war das Alte Rathaus mit dem historischen Sitzungszimmer, das ehemals für Stadtratssitzungen und jetzt für Trauungen genutzt wird, ein Höhepunkt. Interessant ebenfalls, dass nach den beiden verheerenen Bränden Weidens in grauer Vorzeit durch das Alte Rathaus ein Bach führte, damit die Kaufleute, die sich hier rechts und links des Gebäudes ansiedelten, im Notfall gleich Löschwasser hatten. Wunderschön anzusehen sind auch die bunten individuell gestalteten Fassaden der Häuser am Unteren Markt, Sie neigen sich nach hinten, dass im Falle eines Brandes nicht die Trümmerteile oder die Aschenglut auf die Straße fallen. Einige Teile der ehemaligen Stadtmauer sind noch gut erhalten und wurden von den jeweiligen Besitzern liebevoll gestaltet und in das Stadtbild mit einbezogen, ebenso die engen kleinen Gässchen in der Altstadt. Die neu restaurierte Michaelskirche, deren Altar der Moritzkirche in Mantel ähnelt wurde früher als Simultankirche genutzt, seit dem Bau der katholischen Josefskirche (nach nur knapp 2-jähriger Bauzeit 1899-1901)allerdings nur noch als evangelische Kirche. Auch wird die Michaels-Kirche gerne zu Kirchenkonzerten gebucht, unser bekannter Hope-and Joy-Chor singt hier gerne, historische Kirchenführungen in nostalgischen Gewändern sind möglich usw. Im Gegensatz dazu steht die prächtige Josefskirche, deren Innenarchitektur im Jugendstil gehalten wurde. Leider reichte die Zeit nicht aus um alle Sehenswürdigkeiten von Weiden zu erkunden, so einigte man sich auf eine Wiederholung der interessanten Führung im nächsten Jahr. Mit einem geselligen Beisammensein bei leckerem Essen klang der Tag aus.
Ingrid Zwerenz






