06.07.2004

Tagesordnungspunkte und Abstimmungsergebnisse


Von 17 Mitgliedern (incl. BGM) anwesend

10 (bei 361)
11 

356.

Bauvorhaben Koschnitzke Peer und Bianca; Errichtung eines Carports mit Suppen in der Weinstraße 44

11 
     

357.

Bauantrag Weiß Norman; Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Sopie-Scholl-Str. 6

11 
     

358.

Änderung Flächennutzungsplan für Ortsteil Steinfels; Beschlüsse zu den Anregungen

11 
     

359.

Aufstellung Bebauungsplan für Ortsteil Steinfels; Beschlüsse zu den Anregungen

11 
     

360.

1. Änderung des Bebauungsplanes "Winteräcker"; Behandlung der Stellungnahmen

11 
     

361.

Bebauungsplan für Gewerbegebiet "Luderhäusl"; Satzungsbeschluss

10 
     

362.

Antrag der VS Weiherhammer auf Bezuschussung einer Abschlussfahrt

11 
     

Offene Schule statt offene Tür - Marktrat und Lehrer räumen Missverständnis aus - Archäologisch Interessantes in Steinfels vermutet

Ein Missverständnis zwischen Gemeinde und Schule wollten die Markträte gleich zu Beginn der Sitzung am Dienstag aufklären. Ein "Tag der offenen Tür" sei nicht von den Lehrern blockiert worden, wie es in der vorherigen Marktratssitzung geheißen hatte.
Ein "Tag der offenen Tür" mit Anwesenheit der Schüler hätte vom Schulamt bereits zu Schuljahresbeginn genehmigt werden müssen. Dies sei nicht mehr möglich gewesen. Die Absage hatte für viel Diskussionsstoff gesorgt.

Es wird aber am 24. Juli ab 9.30 Uhr eine "offene Schule" in Zusammenarbeit mit Schulleitung, Elternbeirat und Gemeinde geben, um vor allem den Eltern und Elternbeiräten aus Etzenricht und Kohlberg die Manteler Grund- und Teilhauptschule vorzustellen.

Alle Fraktionen schlossen sich der Meinung von Dr. Manfred Klier (SPD) an, dass eine positive Darstellung der Schule in der Öffentlichkeit wichtig sei und im September eine Planung öffentlicher Veranstaltungen und Aktionen für das Schuljahr 2004/2005 vorliegen soll.

Zu den Beschlüssen und Anregungen der Änderungen des Flächennutzungsplanes und zur Aufstellung des Bebauungsplanes für den Ortsteil Steinfels legte Architekt Alfred Würfl eine Folie mit dem Bebauungsplan auf. Für das Baugebiet mit einer Fläche von 36 500 Quadratmetern müssen laut Unterer Naturschutzbehörde Ausgleichsflächen von 18 060 Quadratmetern geschaffen werden. Dafür steht aus dem Gewerbegebiet "Luderhäusl" eine Restfläche von 2015 Quadratmetern zur Verfügung, die restliche Fläche wird auf dem Baugebiet selbst geschaffen mit einer Baumallee und Pflanzstreifen.

Eventuell Mauerreste

Die E.ON bekommt einen befestigten Weg, um die Trafostation zu erreichen. Das jetzt in Steinfels als Industriegebiet ausgewiesene Gelände ist bereits eine Wasserfläche und wird künftig auch als solche ausgewiesen. Das Landesamt für Denkmalpflege vermutet westlich des Schlosses und in anderen Bereichen Mauerreste alter Gebäude. Deshalb wird vor Beginn jeglicher Baumaßnahmen auf diesem Gebiet und im Bereich von zwei Straßenläufen der Mutterboden in einer Höhe von 30 Zentimetern und einer Breite von zwei Metern abgetragen, damit eventuelle Funde ausgegraben und dokumentiert werden können.

Die Untere Denkmalschutzbehörde behält sich eine archäologische Sondierung vor. Bei der ersten Änderung des Bebauungsplanes "Winteräcker" stieß eine Stellungnahme des Kreisbaumeisters auf Kritik der Räte, denn diese wollen eine möglichst offene Bauweise mit vielen Freiheiten für die Bauherren. An dieser Haltung wollen die Fraktionen auch nichts ändern.

Der vom Ingenieurbüro Zwick gefertige Bebauungsplan für das Gewerbegebiet "Luderhäusl" wurde als Satzung beschlossen. Die Volksschule Weiherhammer erhält für eine Fahrt der Abschlussklasse nach Ungarn für die 13 Manteler Schüler einen Zuschuss von 2,50 Euro je Schüler und Reisetag.

Siegfried Janner (CSU) fragte nach dem Stand der Maßnahmen der Städtebauplanung. Hier gibt es laut Bürgermeister demnächst eine Informationsveranstaltung. Anton König von der FWG bat, darauf zu achten, dass das aufzufüllende Gelände beim "Luderhäusl" nicht als Ablage von Bauschutt missbraucht werde. Auf Anfrage von Franz Sperl (FWG), erklärte Bürgermeister Josef Wittmann, dass der Petitionsausschuss des Landtags den Turnhallenbau am Donnerstag um 9.15 Uhr behandelt.

Photovoltaik prüfen

Zweiter Bürgermeister Ernst Heisl und dritter Bürgermeister Edmund Schregelmann werden die Sitzung in München verfolgen. CSU-Chef Michael Scheiber stellte den Antrag, zu überprüfen, ob das Dach der Volksschule für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet sei. Firmen wären an diesem Standort interessiert. Daraus könnte sich eine Einnahmequelle ergeben.

Genehmigt wurden noch die Bauvorhaben von Peer und Bianca Koschnitzke sowie Norman Weiß.

Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 08.07.2004