08.06.2004
Tagesordnungspunkte und Abstimmungsergebnisse
Von 17 Mitgliedern (incl. BGM) anwesend
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Äußerst strenge Kriterien - Nur zehn Manteler erhalten Bürgermedaille - Turnhalle demnächst im Petitionsausschuss
Höchstens zehn lebende Manteler sollen künftig Träger der Bürgermedaille sein, so beschloss es der Marktrat 2004 werden höchstens vier Personen in den Genuss der Auszeichnung kommen, im Jahr 2005 höchstens drei.
Für den Neubau der Schulturnhalle und die Generalsanierung der Außenanlagen schloss der Markt mit dem Architekturbüro Schöberl aus Parkstein einen Vertrag. Als Honorar fallen für die Turnhalle 122 074 Euro an und für die Freianlagen 38 715 Euro.
SPD-Sprecher Dr. Manfred Klier fragte nach dem aktuellen Stand des Turnhallenneubaus. Der Abschluss des Architektenvertrags sei nicht "förderschädlich". Wie Bürgermeister Josef Wittmann ausführte, steht der Neubau auf der Tagesordnung einer Sondersitzung des Petitionsausschusses des Landtags am 15. Juni in München. Anton König (FWG) regte an, dass eventuell Markträte als Zuhörer an der Sitzung teilnehmen sollten.
Wittmann gab überdies eine Stellungnahme zur Haushaltssatzung ab. Mit großer Sparsamkeit sei Mantel auf dem richtigen Weg. Die Bereithaltung eines Grundstücks zur späteren Friedhofserweiterung belaste den Haushalt. "Wir stehen mit dem genehmigten Haushalt gut da, wenn man bedenkt, dass im Landkreis von 38 Gemeinden der Haushalt von 32 Kommunen nicht genehmigungsfähig ist", unterstrich der Rathauschef.
Siegfried Janner (CSU) fragte nach dem geplanten "Tag der offenen Tür" der Volksschule. "Wichtig ist, das Bewusstsein der Bevölkerung für den Bestand der Grund- und Teilhauptschule zu wecken." Andrea Bertelshofer (SPD) hatte bereits beim Elternbeirat nachgefragt und gehört, dass der "Tag der offenen Tür" von der Schulleitung abgeblockt worden sei.
Den Beifall des Marktgemeinderates bekam Reinhold Meier, als er berichtete, dass der Spielplatz in der Tulpenstraße wieder auf Vordermann gebracht und TÜV-fähig ist.
König erkundigte sich nach den Auffüllarbeiten für das Gewerbegebiet "Luderhäusl". Dort werde die gesamte Fläche mit 80 Zentimeter Erde aufgefüllt. Michael Scheiber (CSU) konnte ebenfalls von Reparaturarbeiten im Spielplatz an der Dr.-Martin-Luther-Straße berichten und regte an, beim Baugebiet "Winteräcker" für junge Familien einen finanziellen Anreiz zu geben.
Die Nachfrage Kliers zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Naabbrücke ergab, dass die Begrenzung wohl noch längere Zeit gelten wird. Das Baustahlgewebe in der Brücke ist verrostet und die Tragfähigkeit der Brücke stark gefährdet. Die Sanierung kostet den Landkreis viel Geld und wird sich hinziehen. Also ist weiterhin Tempo 30 auf der Brücke angesagt.
Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 12.06.2004




