14.12.2004

Tagesordnungspunkte und Abstimmungsergebnisse


Von 17 Mitgliedern (incl. BGM) anwesend

9 (bis 410)
10  
3 (bis 407)
4  

404.

Bauantrag Grundler Petra und Sebastian; Neubau einer Doppelgarage mit Abstellraum in der Bonhoefferstraße 8

     

405.

Bauantrag Grünbauer Klaus; Errichtung einer 4fach-Garage in der Etzenrichter Straße 9

     

406.

Bauantrag Schubert Franziska; Errichtung eines Zweifamilienwohnhauses und einer FT-Garage in der Weinstraße 12

     

407.

Zuschussantrag des VfB Mantel
--> Antrag zurückgestellt


Baukosten bei Kläranlage im Reinen - Einweihung voraussichtlich im Juni oder Juli - Versöhnlicher Jahresabschluss im Marktrat

In großer Einigkeit ging die letzte Marktratssitzung des Jahres über die Bühne. Ende Juni oder Anfang Juli soll die neue Kläranlage eingeweiht werden.

Mitte November sei deren Phosphatfüllanlage in Betrieb genommen worden, informierte zweiter Bürgermeister Ernst Heisl. "Somit ist die vollständige Funktionsfähigkeit der Kläranlage gegeben."

Zeitplan und Kostenvolumen habe man eingehalten. Die reinen Baukosten betragen voraussichtlich 3 050 000 Euro. Die Schätzung habe bei 3,2 Millionen Euro gelegen. Im Frühjahr müsse noch die Feinschicht für die Zufahrt aufgebracht und die Außenanlagen bepflanzt werden.

Einstimmig wurde der Bauantrag von Petra und Sebastian Grundler genehmigt, ebenfalls der von Klaus Grünbauer, der in der Etzenrichter Straße 9 eine Vierfachgarage errichten möchte. Die Abbruchanzeige für ein Wohngebäude wurde gleichzeitig eingereicht. Franziska Schubert darf in der Weinstraße 12 ein Zweifamilienhaus bauen. Hier liegt ebenfalls die Abbruchanzeige vor. Die Baugenehmigung erhält die Anregung, wegen der Anpassung an die Häuserflucht das Gebäude etwas nach hinten zu versetzen. Außerdem gibt es Absprachen im Rahmen der Städtebauförderung.

Ein Zuschussantrag des VfB wurde auf 2005 verschoben, da er in den Haushaltsberatungen berücksichtigt werden muss. Aus der vergangenen geschlossenen Sitzung gab Bürgermeister Josef Wittmann bekannt, dass der Manteler Baggerweiher ab Januar für zehn Jahre an die Fischerfreunde Mantel verpachtet wurde.

Kabel ist schuld

Anton König (FWG) reklamierte, dass im Baugebiet "Winteräcker" mehrere Laternen defekt seien. Wittmann nannte einen Kabelschaden als Grund. In dem Gebiet sei der Kauf von 40 Grundstücken notariell abgewickelt. Weitere 15 bis 16 Interessenten stünden auf einer Warteliste.

Siegfried Janner (CSU) kam beim Weihnachtsmarkt auf die Idee, dass man für den Marktplatz eine Weihnachtsdekoration anschaffe. Außerdem reklamierte er den schwachen Wasserdruck in Rupprechtsreuth. Hier hatte ein Ingenieurbüro herausgefunden, dass sich eine Luftblase in einem Leitungsknick Ursache sei.

Geräteraum erweitern

Andrea Bertelshofer (SPD) erkundigte sich nach den Auswirkungen der Äußerung des Bürgermeisters Werner Windisch, dass Weiherhammer ab dem 1. August 2005 Vollschule sei, auf die Volksschule Mantel. Die Regierung habe den Turnhallenplan durchgesehen, wusste Bürgermeister Wittmann. "Ein Geräteraum ist zu klein und soll auf 75 Quadratmeter erweitert werden." Man müsse noch eine Sitzung am 20. Dezember abwarten. Weiherhammer habe eine Stellungnahme abgegeben, dass zwei Klassen langfristig nach Mantel ausgelagert werden.

Erst nach Aufstellung des Haushaltsplanes 2005 könne man den Termin einer Infoveranstaltung zur Städtebauförderung festlegen, sagte Wittmann auf eine entsprechende Frage von Franz Sperl (FWG). Außerdem müsse noch geplant werden, welche Mittel in den nächsten fünf Jahren eingesetzt werden können. "Wenn diese Zahlen vorliegen, wird eingeladen."

Im abgelaufenen Jahr habe man sich in der Kommunalpolitik mit kleineren Maßnahmen zufrieden geben müssen, bilanzierte das Gemeindeoberhaupt. "Manche Hoffnung konnte leider nicht erfüllt werden." Für die Probleme des Marktes gelte nicht das Prinzip Regierung und Opposition, sondern es sei die beste Lösung zum Wohle der Bürger zu finden.

Reinhold Meier bedankte sich im Namen der CSU bei SPD und FWG für den Kampf um die Schule und bei Bürgermeister Wittmann, der immer ein offenes Ohr für alle Probleme habe. Dr. Manfred Klier (SPD) erklärte, dass es Siege und Niederlagen gegeben habe, trotzdem sei einiges erreicht worden.

Sekt für Zuhörer

Franz Sperl von der FWG schloss sich seinen Vorrednern an und dankte auch den immer anwesenden Zuhörern für ihr Interesse. Da die Gäste bei den Sitzungen nicht mit Getränken versorgt werden, überreichte Christine Härtl (CSU) zum Jahresabschluss an alle Zuhörer Sektfläschchen.

Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 16.12.2004