06.09.2005
Tagesordnungspunkte und Abstimmungsergebnisse
Von 17 Mitgliedern (incl. BGM) anwesend
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493.
Bauantrag Götz Andre; Neubau von 2 Doppelhäusern mit Garagen im Drosselweg
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8 | 4 | 2 |
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494.
Antrag auf Verlängerung der Baugenehmigung für Wohnhausanbau mit Aufstockung des best. Wohnhauses, Einbau von Dachgauben und Neubau einer Garage im Buchenweg 3
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9 | 4 | 2 |
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495.
Antrag auf Verlängerung der Baugenehmigung für Errichtung von Satteldächern auf den best. Nebengebäuden im Siedlerweg 7
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9 | 4 | 2 |
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496.
Neubau Schulturnhalle; Ermächtigung für Auftragsvergaben
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9 | 4 | 1 |
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497.
Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes
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Der Bericht der Presse
Vergabe als Chefsache - Marktrat nach langer Diskussion für schnellere Auftragserteilung beim Neubau der Turnhalle
Noch einmal kann Bürgermeister Josef Wittmann im Alleingang Arbeiten für den Turnhallenneubau vergeben. Das beschloss der Marktrat in der Sitzung am Dienstag gegen die Stimme von Anton König (Freie Wähler). Dadurch soll ein schnellerer Baubeginn möglich werden.
Normalerweise entscheidet der gesamte Rat nach der Ausschreibung für den billigsten Anbieter. Das geschah bereits bei den Abbrucharbeiten für die bestehende Turnhalle. Dies erledigte die Firma Hierold aus Moosbach für 27 279 Euro. Auch Heizungsanlagen und elektrische Anlagen mussten zurückgebaut werden. Die Weidener Betriebe Erbe (2320 Euro) und Messer & Körber (2029 Euro) sicherten sich diese Aufträge.
Kein Einzelfall
Die allgemeinen Bau- und Zimmererarbeiten soll nun Wittmann am 13. September an die günstigsten Anbieter verteilen. König ist damit nicht einverstanden: "Beim Abriss war von einem Einzelfall die Rede." Michael Scheiber (CSU) sah kein Problem, schließlich würde sich der Turnhallenbau andernfalls um drei bis vier Wochen nach hinten verschieben. Dr. Manfred Klier (SPD) wünschte sich einen Bericht des Bürgermeisters über den Verlauf der letzten Submission. Dem schloss sich auch Franz Sperl (FWG) an. Reinhold Meier sprach von einem "Spezialfall", da der Abbruch noch in den Schulferien erledigt werden soll.
Letztlich setzte sich die Mehrheit dann doch durch. In Zukunft jedoch sollen alle weiteren Aufträge zeitlich so abgestimmt werden, dass eine Vergabe durch den Marktrat möglich ist, mahnten die Fraktionen an.
Reibungsloser lief es bei den Bauanträgen ab. Ingrid und Albert Vogl wollen ein Grundstück in Rupprechtsreuth als Gartenhausgrundstück ausweisen. Die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans ist möglich. André Götz bekam die Erlaubnis für den Bau von zwei Doppelhaushälften mit Garagen im Drosselweg. Herbert Stahl erhielt eine Verlängerung der Baugenehmigung für die Aufstockung im Buchenweg 3, ebenso Herbert Hartwig für die Errichtung von Satteldächern auf den Nebengebäuden im Siedlerweg 7.
Zu Beginn der Sitzung hatten einige Räte im Protokoll der jüngsten Sitzung fehlende oder im falschen Sitzungsteil aufgeführte Beschlüsse oder Anregungen reklamiert. Diese Punkte werden nachträglich aufgenommen.
Probleme in Neubaugebiet
Zweiter Bürgermeister Ernst Heisl, der Wittmann (Urlaub) vertrat, ließ ausnahmsweise auch einmal Zuhörer zu Wort kommen. Die Bauherren aus dem neuen Gebiet "Winteräcker" sprachen verschiedene Probleme an: Kanaldeckel, die Pflege der noch nicht verkauften Grundstücke und die geplanten Grünanlagen auf dem Areal. Der Bauausschuss will sich dazu vor Ort ein Bild machen.
Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 08.09.2005




