15.02.2005

Tagesordnungspunkte und Abstimmungsergebnisse


Von 17 Mitgliedern (incl. BGM) anwesend


419.

Informationen über Solarenergie
--> keine Abstimmung erforderlich

420.

Tekturbauantrag Kammerer Ulrike und Richard; Geländeänderung in der Sägstraße 7

     

421.

Bauantrag Rossmann Luzia und Tobias; Einfamilienwohnhaus mit Garage in der Lessingstr. 9

     

422.

Bauantrag Jankowski Ralf; Errichtung eines Nebengebäudes und Dachgaube am bestehenden Wohnhaus in der Hubertusstraße 16

     

423.

Änderung des Flächennutzungsplanes für Ortsteil Steinfels; Behandlung der Anregungen und Bedenken

     

424.

Änderung des Flächennutzungsplanes für Ortsteil Steinfels; Feststellungsbeschluss

     

425.

Aufstellung des Bebauungsplanes für Ortsteil Steinfels; Behandlung der Anregungen und Bedenken

     

426.

Aufstellung des Bebauungsplanes für Ortsteil Steinfels; Satzungsbeschluss

     

427.

Gebühren für die Entwässerungseinrichtung

     

Kabel unter die Erde - Marktrat lehnt Antrag der T-Com für Steinfels ab

In der Sitzung des Marktrates wurde am Dienstag Anregungen und Bedenken zur Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes Steinfels größtenteils stattgegeben. Ablehnung fand ein Vorschlag der

T-Com für eine oberirdische Verkabelung.

Architekt Alfred Würfl legte ein Modell des ersten von vier Bauabschnitten für zehn Doppelhaushälften vor. Baubeginn ist im März, die Fertigstellung soll im Januar oder Februar kommenden Jahres erfolgen. In Steinfels entstehen insgesamt 40 Doppelhaushälften in vier Bauabschnitten. Die gesamte Wohnanlage soll bis Ende 2008 bezugsfertig sein.

Die Abwassergebühr bleibe heuer und im kommenden Jahr bei 1,30 Euro je Kubikmeter. Dies sei, so Bürgermeister Josef Wittmann, auch den Kanalbaumaßnahmen vor elf Jahren zu verdanken.

Einstimmig genehmigt wurden der Tektur-Bauantrag von Ulrike und Richard Kammerer, der Bauantrag von Luzia und Tobias Rossmann und der Bauantrag von Ralf Jankowski. Anton König (FWG) möchte in einer nichtöffentlichen Sitzung über das Gewerbegebiet diskutieren. Die Abholzung von Büschen und Bäumen auf dem Friedhof sei mit einem Gartenfachberater abgesprochen worden, erhielt Franz Sperl (FWG) als Auskunft. Wegen der großen Bäume habe es Beschwerden der Grabeigentümer gegeben.

Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 17.02.2005


Markt will Sonne anzapfen - Experte informiert über Photovoltaikanlage auf Schulhausdach

Solarenergie hat Zukunftsperspektiven. Deshalb denkt auch der Marktrat darüber nach, die Gemeindefinanzen mit Hilfe der Sonne und der Nutzung der Photovoltaik aufzubessern.

Diplomingenieur Björn Hemmann von solid GmbH, einem gemeinnützigen Unternehmen für Dienstleistung und Beratung in Fürth, informierte das Gremium und zahlreiche Zuhörer über derartige Anlagen. Der Referent war auf Vermittlung von Dr. Manfred Klier gekommen.

Der Diplomingenieur warnte davor, Standorte überzubewerten und Verschattungen zu unterschätzen. Der Gesetzgeber garantiere mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine gleich bleibende Vergütung für 20 Jahre. Günstige Finanzierungen sind über die Kreditanstalt für Wiederaufbau möglich. "Mit einer Solarstromanlage wird man zwar Kraftwerksbetreiber, aber kein Millionär", dämpfte Hemmann übertriebene Hoffnungen.

Am einfachsten könne so eine Bürger-Solarstromanlage realisiert werden. Investoren kaufen sich Teile der Anlage, zum Beispiel auf dem Schulhausdach, und erhalten für den ins Netz eingespeisten Strom eine Vergütung. Besser als die Vermietung des Daches sei es für den Markt, einen Anlagenteil zu einem verbilligten Preis zu erwerben und vom Jahresertrag mit zu profitieren. Zugleich bietet die Gemeinde ihren Bürgern so die Möglichkeit, auf dem Schuldach mit umweltfreundlicher Energiegewinnung Geld zu verdienen.

Siegfried Janner von der CSU fragte, was nach der Vertragslaufzeit von 20 Jahren mit der Anlage passiere. Dafür gelte es die Eigentumsverhältnisse zu klären und so auch die Nutzung der Anlage für die restliche Laufzeit.

Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 17.02.2005