09.05.2006
Tagesordnungspunkte und Abstimmungsergebnisse
Von 17 Mitgliedern (incl. BGM) anwesend
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11 (bis 572) 10 |
4 | 2 |
567.
Beitritt zum Zweckverband zur unterhaltung von Gewässern 3. Ordnung
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11 | 4 | 2 |
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568.
Bauantrag Zenger Matthias; Neubau eines Carports und Anbau eines Treppenaufganges mit Eingangspodest im Brückenweg 4
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11 | 4 | 2 |
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569. und 570.
Antrag der Pame-GmbH auf Durchführung einer Beach Party und
Antrag des Herrn Ralf Möhrle auf Durchführung einer Beach Party
--> Abstimmung nicht erforderlich
571.
Umstellung auf neuen Musterkonzessionsvertrag mit der E.ON
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11 | 4 | 2 |
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Vorteile für Gewässer - Markt tritt Zweckverband bei - Probleme bei Terminen für Beach Partys
Der Markt tritt dem Zweckverband zur Unterhaltung von Gewässern dritter Ordnung bei. Einstimmig befürworteten alle drei Fraktionen im Marktrat diesen Schritt. Zuvor hatte der Geschäftsführer des Verbands, der Kastler Bürgermeister Bruno Haberkorn, CSU, SPD und Freie Wähler von der Vorteilen überzeugt.
Der wichtigste: Es gibt mindestens 30 Prozent Zuschuss vom Freistaat. Haberkorn erklärte, dass der Zweckverband eine Fläche von 1385 Quadratkilometern mit 950 Kilometern Gewässerlauf betreut. Sein Ziel sind Gewässererhaltung und -gestaltung.
Mantel müsste jährlich einen Beitrag von 725,65 Euro leisten, nach Abzug der Verwaltungsgebühr von 32,28 Euro stünden dann 689,34 Euro für die Gewässerpflege zur Verfügung, die vom Verband erledigt wird. Für Verbandsmitglieder wird jede Maßnahme bezuschusst.
Voraussetzung ist noch ein Gewässerentwicklungsplan, der einmalig Kosten von 430 Euro verursacht. CSU-Sprecher Reinhold Meier fragte nach, ob sich an den 30 Prozent Zuschuss etwas ändern könnte. Haberkorn versicherte, dass bisher die Zuschüsse immer erhöht und nie reduziert worden seien. Franz Sperl (FWG) fragte nach der einmaligen Beitrittsumlage. Meier begrüßte auch die Erstellung der Gewässerkarte.
Wie Bürgermeister Josef Wittmann informierte, besitzt der Markt Mantel 18 Kilometer Gewässer der dritten Ordnung, meist kleinere Bachläufe.
Überschneidungen
Grünes Licht gab es für den Bauantrag von Matthias Zenger zum Neubau eines Carports und Anbau eines Treppenaufgangs. Die Pame-GmbH und Rolf Möhrle hatten Anträge für Beach-Partys gestellt. An den geplanten Terminen finden jedoch in Mantel bereits größere Veranstaltungen statt, sagte Wittmann. Rita Steiner (CSU) wollte den Veranstaltern Ausweichtermine vorschlagen. Dr. Manfred Klier (SPD) bat ebenfalls, bei den Veranstaltern wegen Ersatzterminen nachzufragen. Meier möchte der Manteler Jugend zuliebe mindestens einen Termin möglich machen. Anton König (FWG) schlug vor, den Organisatoren den Kartell-Kalender zuzusenden.
Besser auf Alkohol achten
Die Veranstalter werden nun angeschrieben und um Nennung eines Ausweichtermins gebeten. Siegfried Janner (CSU) bat noch, dass verschärft auf die Einhaltung von Auflagen geachtet wird, vor allem beim Alkoholausschank. Die Feuerwehr sei in den vergangenen Jahren stark damit beschäftigt gewesen, in den Party-Nächten Betrunkene aufzusammeln, und das sei nicht Aufgabe der Floriansjünger.
Einstimmig beschlossen wurde auch die Umstellung auf den neuen Musterkonzessionsvertrag mit der E.ON. (Ein weiterer Bericht folgt.)
Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 11.05.2006
Von Jugendtreff bis Industriegebiet - Markträte diskutieren örtliche Problemzonen - Pläne im "Luderhäusl" zwischen CSU und SPD umstritten
Der Tatendrang der Markträte am Dienstag war überaus auffallend. Unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge gab es so viele Wortmeldungen wie selten zuvor. Besonders CSU und SPD konnten es kaum erwarten, ihre Ideen im Gremium einzubringen.
Andrea Bertelshofer (SPD) reklamierte die schmutzigen Fenster in der Mehrzweckhalle. Außerdem vertrage der Flur einen neuen Anstrich. Reinhold Meier, CSU-Rat und zugleich Pächter der Mehrzweckhalle, erklärte, er habe bereits in Eigeninitiative den Glasvorbau im Eingangsbereich gereinigt und werde sich auch um das Putzen der restlichen Fenster kümmern. Gleiches gelte für die Malerarbeiten.
Rita Steiner (CSU) regte erneut eine Tafel an, auf der Autofahrer ihre Geschwindigkeit ablesen können. Besonders der Ebenweg im Bereich der "Winteräcker" werde oft als Rennstrecke benutzt. Außerdem müsse laut Steiner der Pflanzstreifen an der Dr. Martin-Luther-Straße neu bepflanzt werden. Siegfried Janner (CSU) beantragte die Reparatur des Türschlosses am Feuerwehrhaus, Hermann Staufer (SPD) wies auf tiefe Löcher in den Wegen beim Anwesen Gschrey hin. Wie Bürgermeister Wittmann bestätigte, werden demnächst die Straßenschäden so weit möglich beseitigt.
Einzelne machen Ärger
Dr. Manfred Klier überreichte eine Mängelliste, die ihm Kinder für den Spielplatz in der Dr. Martin-Luther Straße übergeben hatten. Laut Wittmann werden sich die Gemeindearbeiter darum kümmern.
Ingrid Zwerenz (SPD) beklagte beidseitiges Parken in der Bachstraße. Reinhold Meier sprach das Problem eines Treffpunktes für die Jugend an. Bevorzugte Treffpunkte seien der Pausenhof der Schule, der Marktplatz oder das VfB-Gelände. Leider blieben oft Abfall, Flaschen oder Glasscherben liegen. Die Polizei habe bereits sechs Jugendliche namentlich erfasst, sagte Witmann. Die meisten der jungen Leute, vor allem die Streethockey-Spieler, verhielten sich indes äußerst ordentlich. Die CSU bot an, dass die Jugendlichen in ihrer Bürgersprechstunde am Freitag im Rathaus Wünsche und Vorstellungen für einen Jugendtreffpunkt einbringen könne.
Michael Scheiber (CSU) beklagte im Hinblick auf die vorherige Marktratsitzung, dass beim Industriegebiet "Luderhäusl" mögliche Interessenten vergrault würden, wenn sie in der Zeitung läsen, dass Leute, die dort Grundstücke kaufen und Maschinenhallen bauen wollten, Probleme hätten. Er warnte davor, in der Bevölkerung Ängste zu streuen. Klier bestand auf Einhaltung der Bauleitplanung. Auch Bertelshofer ist der Meinung, dass ein Gewerbegebiet für Gewerbetreibende gedacht sei. Meier nannte es wichtig, dass die Grundstücke verkauft werden, egal an welchen Betrieb, damit die Gemeinde Einnahmen habe.
Auch Räte können kaufen
Scheiber erklärte, dass auch Markträte das Recht hätten, im Gewerbegebiet Grundstücke zu kaufen, das "billige" Bauland stehe also jedem zur Verfügung. Er verteidigte auch die Vorgehensweise, zuerst den Bauantrag zu stellen und dann erst den Grund zu erwerben. Dies sei in Steinfels so gehandhabt worden und auch einmal im Baugebiet "Winteräcker". Herbert Schmid (CSU) schlug verstärkte Werbung für das Industriegebiet in den Medien vor.
Klier wies noch auf tiefe Straßenlöcher in Steinfels bei der Einfahrt Bergler hin, die für Motorradfahrer gefährlich werden könnten.
Quelle: Tageszeitung "Der neue Tag" vom 12.05.2006




